Corona-Pandemie

Um die Bewohner und deren Angehörige während der Corona-Pandemie bestmöglich zu informieren, haben wir die aktuellen Themenschwerpunkte unter dieser Seite für Sie zusammengefasst.

Lockerungsstrategie - Schematische Übersicht

Besuch im Zimmer und in der Familie ab dem 29.03.2021 wieder möglich

Lockerungsstufe 4, ab dem 29.03.2021

Was verändet sich im Marienheim?

  • Es gibt keine Einschränkungen mehr in der Mobilität der Bewohner innerhalb der Einrichtung;
  • Die Aktivitäten werden sowohl individuell als auch im Kollektiv organisiert;
  • Die Kontaktblase wird vom Wohnbereich auf das ganze Haus erweitert;
  • Jede nach Bewohnerwunsch kann das Mittagessen im Restaurant, in den dafür vorgesehenen Gemeinschaftsräumen oder im Bewohnerzimmer angeboten werden. Voraussetzung bleibt, dass bei den gemeinschaftlichen Mahlzeiten nur Covid-negative und symptomfreie Bewohner zugelassen sind, dass die Abstandsregeln eingehalten werden und dass die Nachverfolgung der Sitzordnung durch feste Sitzplätze und ein Register abgesichert ist;
  • Im Restaurant gibt es einen Tisch für die Senioren aus den Betreuten Wohnungen;
  • Die Cafeteria kann von Mitarbeitern, Ehrenamtlichen und Bewohnern, unter Einbehaltung der Abstandsregeln genutzt werden, alle Personen sollten Covid-negativ und symptomfrei sein.

Externe kosmetische Fußpflegen und Frisöre

  • der Konzertierungsausschuss hat am 24.03.2021 beschlossen, dass diese Berufsgruppen vorerst nicht ins Haus kommen dürfen

Externe medizinische Fußpflegen

  • werden mit Therapeuten gleichgestellt, d.h., sie:
    • dürfen ihre Kunden sehen
    • jede Woche ein Antigen-Schnelltest oder eine komplette Impfbescheinigung
    • erklären eidesstattlich, dass sie nicht zum Marienheim kommen, wenn sie sich krank fühlen bzw. Symptome haben

Wie sieht es mit dem Besuch aus?

  • Besuche sind unter Einhaltung der föderalen und hausinternen Sicherheitsmaßnahmen möglich und jeder Besucher muss die unten aufgeführten Maßnahmen einhalten:
    • die üblichen Hygieneregeln (Handhygiene, Husten in die Ellenbeuge, usw.);
    • das Anwenden der Händehygiene (Händewaschen mit Seife oder hydroalkoholischem Gel) ist für Besucher und Bewohner obligatorisch beim Betreten und Verlassen der Einrichtung;
    • das Tragen einer chirurgischen Maske durch den Besucher ist für die Gesamtzeit seines Aufenthaltes in der Einrichtung verpflichtend;
    • pro Besuch sind maximal zwei Personen zugelassen, diese können alle 15 Tage wechseln. Kinder unter 12 Jahren werden nicht als Besucher gezählt und haben ungeachtet der Besucherzahl Besuchsrecht;
    • Besucher und Bewohner können sich gemeinsam auf dem gesamten Marienheimgelände bewegen.  Die Besucher achten auch hier auf die Abstandsregeln zu anderen Besuchern und anderen Bewohnern;
    • finden Besuche in den privaten Räumen (Zimmer) der Bewohner statt, dürfen die Bewohner von Doppelzimmern nicht gleichzeitig Besuch im Zimmer empfangen. Auf diese Weise wird vermieden, dass Besucher aus unterschiedlichen Haushalten gleichzeitig sich im selben Zimmer aufhalten. Ausgenommen von dieser Regel sind Ehepaare, die gemeinsam ein Doppelzimmer bewohnen;
    • bei den Zimmerbesuchen ist eine direkte Übergabe von Gegenständen oder Lebensmitteln zwischen Besuchern und Bewohner ohne Einhaltung einer Quarantänezeit für das Objekt zugelassen.  Mit dieser Maßnahme werden die Abgabestationen für Pakete aufgehoben;
    • Besucher und Bewohner werden darüber aufgeklärt, dass die Impfung vor der Entwicklung einer schweren Form des Krankheitsverlaufes schützt, aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht wissenschaftlich belegt ist, ob und in welcher Intensität das Virus von einer geimpften Person weitergegeben werden kann;
    • Besucher
      • tragen sich beim Betreten des Hauses in ein Register ein und beim Verlassen wieder aus.  Dieses Register hilft im Infektionsfall bei derRückverfolgung;
      • erklären mit ihrer Eintragung eidesstattlich,
        • dass sie nicht zum Marienheim kommen, wenn sie sich krank fühlen bzw. Symptome haben;
        • sie sich an die Regeln halten und nehmen an, dass ihnen bei wiederholter Nichteinhaltung der Regeln, im Rahmen des Hausrechts, der Zutritt in die Einrichtung verwehrt werden kann;
    • Bereiche, in denen Besuche organisiert werden, werden regelmäßig belüftet;
    • körperlicher Kontakt zwischen dem Bewohner und den beiden Besuchern ist unter Einhaltung der Hygieneregeln erlaubt;
    • die Besuchstage sind dienstags bis sonntags. Sollte ein Feiertag auf einen Montag fallen (z.B. Ostermontag), so ist das auch ein Besuchstag
    • die Besuchszeiten sind von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr

Wie sieht es mit dem Verlassen des Hauses aus?

  • Spaziergänge oder Aktivitäten im Freien sind unter Einhaltung der föderalen Maßnahmen möglich;
  • Auch der Besuch in der Familie und  Einkaufen außerhalb der Einrichtung ist gestattet und unterliegt weiterhin der Einhaltung der gültigen Hygienemaßnahmen;
    • die Bewohner tragen eine chirurgische Maske, die ihnen kostenlos von der Einrichtung zur Verfügung gestellt wird; die Einrichtungen erhalten Schutzmaterial von der DG; die Quarantäne der Bewohner bei Rückkehr derartiger Ausflüge ist nicht notwendig;
    • die Ausflüge von Bewohnern mit ihren Familien finden unter Einhaltung der föderalen Maßnahmen statt;
  • Ein Verlassen des Hauses ohne Voranmeldung ist möglich:
    • dienstags bis sonntags zwischen 14:00 Uhr und 17:30 Uhr;
    • sollte ein Feiertag auf einen Montag fallen (z.B.  Ostermontag), so ist das auch ein Abholtag;
    • der Abholer trägt sich beim Betreten des Hauses in ein Register ein.  Dieses Register hilft im Infektionsfall bei der Rückverfolgung;
  • Für eine Abwesenheit außerhalb der o.g. Zeitfenster oder Wochentage
    • spricht der Bewohner/die Familie sich vorher mit der Krankenpflege ab;
    • In diesem Fall dokumentiert die Pflegekraft die Abwesenheit.

Und die Quarantänemaßnahmen?

  • Nach einer Krankenhausaufnahme (unabhängig von der Dauer) wird ein PCR-Test durchgeführt. Die Person begibt sich 10 Tage in Quarantäne (2. Test nach 7 Tagen, wenn der negativ ist, kann Quarantäne auf Entscheidung des Koordinationsarztes aufgehoben werden).
  • Eine Untersuchung im Krankenhaus wird nicht als Krankenhausaufnahme gewertet. Ein Test oder eine Quarantäne ist nicht notwendig.
  • Bei allen anderen Aufenthalten (Familienbesuch mit Übernachtung, Ausflug mit Übernachtung) außerhalb der Einrichtung wird zwischen Aufenthalten unter und über 48 Stunden unterschieden:
    • dauert ein Aufenthalt weniger als 48 Stunden, dann erfolgt keine Quarantäne, ein Antigen-Schnelltest kann auf Anfrage des Bewohners durchgeführt werden; ist der Test positiv, dann 10 Tage Quarantäne (2. Test nach 7 Tagen, wenn der negativ ist, kann Quarantäne auf Entscheidung des Koordinationsarztes aufgehoben werden); ist der Test negativ, dann keine Quarantäne;

    • dauert der Aufenthalt länger als 48 Stunden, wird ein PCR-Test durchgeführt; die Person begibt sich 10 Tage in Quarantäne (2. Test nach 7 Tagen, wenn der negativ ist, kann Quarantäne auf Entscheidung des Koordinationsarztes aufgehoben werden).

    • in der Quarantänezeit sind keine Besuche erlaubt – hier wird der föderalen Regel gefolgt, dass weder Besuche noch Besucher für/bei einer Person in Quarantäne gestattet sind.

 

Geschichte

Das Marienheim Raeren ist eine Stiftung aus dem Jahre 1865. Der Müller Wilhelm Joseph Schauff stellte sein Wohnhaus und die dazugehörende Lohmühle dem Allgemeinwohl der Raerener Dorfgemeinschaft zur Verfügung mit der Absicht, ein Krankenhaus einzurichten. Dort sollten die kranken, alten und arbeitsunfähigen Dorfbewohner laut Urkunde Aufnahme finden und gepflegt werden.

 

Seit der Gründung wird der Träger, die Raerener Dorfgemeinschaft, durch ein Kuratorium vertreten.

Heute ist das Marienheim Raeren eine christlich orientierte, dorfeingebundene Seniorenstätte mir einer Aufnahmekapazität von 161 Bewohnern. Sie liegt ländlich eingebettet innerhalb einer großen behindertengerechten Parkanlage mit einem Weiher, einem kleinen Tiergehege und Spazierwegen. Wir laden Sie ein mit uns einen kleinen Hausrundgang zu machen.

Standort

Das Marienheim liegt ländlich eingebettet innerhalb einer großen behindertengerechten Parkanlage. Zum Zentrum sind es 1,5 Km, zur nächsten Bushaltestelle 300 m.

Das Dienstleistungsangebot orientiert sich in erster Linie an den Bedürfnissen älterer Menschen.  Eine breitgefächerte Auswahl soll jedem Kunden die Möglichkeit bieten, die seinen Bedürfnissen entsprechenden Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.

Unsere Bewohner stammen zum Großteil aus der Großgemeinde Raeren. Unser Einzugsgebiet sehen wir jedoch auch im gesamten deutschsprachigen Raum der Euregio Maas-Rhein.